Staatlich geprüfter Techniker Voraussetzungen

staatlich geprüfter technikerFachliche Weiterqualifikationen erhöhen die eigenen Berufs- und Verdienstaussichten noch einmal deutlich. Im technischen Bereich ist eine Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker dabei eine besonders attraktive Möglichkeit. Bei den Voraussetzungen hierfür muss jedoch unterschieden werden zwischen den Zugangsbedingungen zu einer Weiterbildung bei einem Bildungsträger, zur Aufnahme in die Technikerschule und der Prüfung zum Staatlich geprüften Techniker. Glücklicherweise verfügen die meisten Interessenten an der Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker bereits über die notwendigen Voraussetzungen.

Mittlerer Schulabschluss in vielen Fällen gefordert

In vielen Bundesländern reicht der Hauptschulabschluss

Erste formale Voraussetzungen für eine Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker ist in vielen Fällen mindestens ein Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Schulabschluss. Diese Regelung treffen die Bundesländer und Bildungsträger jedoch eigenständig und ist entsprechend nicht einheitlich in Deutschland geregelt. So gibt es Technikerschulen und andere Bildungsträger, die für die Aufnahme einer Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker lediglich den Hauptschulabschluss voraussetzen. Bei einer abgeschlossenen Berufsausbildung mit einem Berufsschulabschluss ist diese Voraussetzung ohnehin erfüllt.

Technische Berufsausbildung kann weit gefasst sein

Eine weitere formale Voraussetzung für die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker ist eine abgeschlossene Berufsausbildung im technischen Bereich. Viele Technikerschulen benennten konkrete Berufe oder Berufsgruppen als Zugangsvoraussetzung für eine Techniker-Ausbildung, das ist aber in vielen Fällen nicht als abschließende Liste zu verstehen.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen, die für diesen Ausbildungszweig greifen, muss eine einschlägige Berufsausbildung vorhanden sein. Was einschlägig bedeutet, ist dabei offen gelassen. Wer also eine Berufsausbildung in einem ungewöhnlichen oder seltenen technischen Beruf vorweist, erfüllt in den meisten Fällen die Voraussetzung für eine Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker. Sinnvollerweise sollte die Fachrichtung aber mit der angestrebten Fachrichtung in der Weiterbildung kompatibel sein.

Mind. 5 Jahre Berufserfahrung ersetzen eine Berufsausbildung als Voraussetzung

Alternativ zur abgeschlossenen Berufsausbildung in einem technischen Bereich kann die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker auch Personen ergreifen, die eine ausreichend lange Berufserfahrung mitbringen. Die Mindestjahre an Berufspraxis liegen in diesem Fall zwischen fünf und sieben Jahren.

Berufserfahrung ist wichtig!

Der Nachweis beruflicher Praxis ist selbst eine weitere Voraussetzung. Bei der Anmeldung für die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker ist bei vielen Bildungsträgern ein halbes oder ein Jahr Berufserfahrung ausreichend. Wer die Prüfung zum Staatlich geprüften Techniker ablegen will, muss aber zu dem Zeitpunkt mindestens vier oder fünf Jahre Berufserfahrung vorweisen.

Aufgrund der Regelausbildungszeit und der Tatsache, dass in der Zeit der Weiterbildung weiter Zeiten der Berufspraxis fallen, wird diese Prüfungsvoraussetzung fast immer automatisch erfüllt, wenn man zur Weiterbildung zugelassen wird. Ausnahme bildet eine Weiterbildung in Vollzeit – hier sollte die notwendige Berufserfahrung bereits vor Aufnahme der Weiterbildung vorhanden sein. Ausbildungszeiten zählen mit zur Berufspraxis.

Weitere Voraussetzungen im Einzelfall möglich

staatlich geprüfter technikerDie oben genannten Voraussetzungen sind in den meisten Fällen alle relevanten Bedingungen für die Aufnahme einer Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker beziehungsweise für die Prüfung zum Staatlich geprüften Techniker. Einzelne Technikerschulen können jedoch weitere zusätzliche Voraussetzungen oder Bedingungen formuliert haben. Insbesondere wenn die Bewerberzahl hoch ist, könnte die Abschlussnote in der Ausbildung oder die weitere Berufserfahrung entscheidend werden. Alternativ könnte es auch eine Aufnahmeprüfung geben. Fremdsprachenkenntnisse – meist Englisch – könnten zudem geprüft werden.

In vereinzelten Fällen gibt es Technikerschulen mit einer Probezeit. Die Probe besteht darin, dass die Schüler eine bestimmte Durchschnittsnote oder Mindestnoten erreichen müssen, um auf der Technikerschule zu bleiben. Meist ist dann das erste Schulhalbjahr relevant. Aber auch diese Variante ist eher selten anzutreffen.

Wird die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker bei einem privaten Bildungsträger zum Beispiel im Fernstudium durchgeführt, finden sich dort in aller Regel keine weiteren Voraussetzungen. Stattdessen werden hier in vielen Fällen zusätzliche Vorbereitungskurse angeboten, um länger zurückliegendes Schulwissen wieder nachzuholen.

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